Mühlentorkreuzung – Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen

Datum: 10. Juli 2019 
Alarmzeit: 16:42 Uhr 
Art: Einsatz Mittel 
Einsatzort: Mühlenstraße / In der Fluth, Northeim 
Fahrzeuge: KdoW, HLF 20/16, RW 
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Am 10.07.2019 gegen 16:40 Uhr ereignete sich auf der Mühlentorkreuzung in Northeim ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und drei verletzten Personen. Im Kreuzungsbereich stießen ein Opel Meriva aus dem Raum Einbeck und eine Opel Vectra aus dem Raum Osterode  zusammen. Laut Polizei prallte trotz einer Vollbremsung der Opel Vectra gegen die rechte Seite des querstehenden Opel Meriva. Durch die Wucht des seitlichen Aufpralls kippte das Fahrzeug der Einbeckerin auf die Seite. Die Disponenten in der Leitstelle alarmierten den Notarzt und zwei Rettungswagen des Deutschen-Roten-Kreuz aus Northeim und einen Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bund aus Nörten-Hardenberg. Da es sich um eine „Unklare Lage“ handelte (ob Personen eingeklemmt sind),  wurde die Schwerpunktfeuerwehr Northeim mit alarmiert. Beim Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst an der Einsatzstelle, erfuhr dieser nach Rücksprache mit der Polizei, das keine Person eingeklemmt war. Ersthelfer hatten die Fahrerin und eine 15-jährige Beifahrerin aus dem Fahrzeug befreit. Anschließend wurde die Unfallstelle durch Feuerwehr und  Polizei abgesichert, der Brandschutz mit Klein-Löschgeräten sichergestellt und die Fahrzeugbatterie von dem Opel Vectra abgeklemmt. Da bei dem  Opel Meriva nicht sichergestellt werden konnte ob Betriebsflüssigkeiten aus dem Fahrzeug ausliefen, wurde in Rücksprache mit der Polizei das Fahrzeug von der Feuerwehr auf die Räder gestellt und ebenfalls die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Zwei Personen, eine davon schwerverletzt, wurden nachdem sie vom Notarzt vor Ort versorgt worden waren, mit den Rettungswagen in die UNI-Klinik nach Göttingen gebracht. Die dritte Person  wurde vorsichtshalber mit dem Rettungswagen in die Helios Albert-Schweitzer-Klinik nach Northeim gebracht. Die Feuerwehr reinigte  anschließend die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und Glassplittern. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz der etwa 20 Feuerwehrleute beendet. Weiterhin waren noch sieben Personen des Rettungsdienstes und vier Polizeibeamte im Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei mit 22.000 € angegeben. Die Kreuzung war teilweise gesperrt worden. 

Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim